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So sind sie der Erdenschwere enthoben, ohne jedoch auf einem Sockel zu stehen. Als Hohlkörper bergen sie noch einen Hauch von Leben und Licht. Ihre Kraftfelder liegen in dem Raum, den sie umschließen.
Es gibt aber auch zarte, zerbrechliche, in Scheiben geschnittene Naturkörper, durchschimmernd, trans- zendent. Als seien sie Lebewesen, denen der Künstler Leben eingehaucht hat, führen sie uns einen Tanz auf. Wagensonners Skulpturen sind ästhetisch schön; sie führen zum Staunen und Nachdenken über die Natur und ihr Wesen.
Sie verkörpern das Schöpfungsgeheimnis der Natur, Urprinzip dieser Welt vom Wachsen, Werden und Vergehen, von dem auch der Mensch nur ein Teil ist.
Der Künstler bietet uns mit seinen Werken einen Dialog an, in dem wir über die rationale Erkenntnis hinaus durch sinnliches Erleben unser eigenes Leben wahrnehmen.
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