Museum Kloster Asbach

Museum Kloster Asbach - Ausstellungen - Übersicht 2011

Die Ausstellung fand  vom 27. Juli bis 18. Dezember statt

“Bruder Baum - Auf der Suche nach der Natur des Menschen” vom 27. Juli bis 18. Dezember 2011

Peter Wagensonners Skulpturen und Objekte sind in Holz ausgedrückte Worte, die den Betrachter berühren. Für den Künstler sind Bäume Persön- lichkeiten, mit denen er auf Du und Du steht.

In seiner künstlerischen Auseinandersetzung hält er mit ihnen Zwiesprache und dringt in ihr Wesen ein.

Er erkennt ihre Strukturen und konkretisiert sie in Kunst, die nicht erstarrt ist, sondern die Sprache des Lebens spricht. Wagensonner lässt an Bäumen die Dynamik ihres Wachstumsprozesses sichtbar werden. Er macht aus Masse Leichtigkeit, aus Raumvolumen Offenheit, aus Blockhaftigkeit Mantel und hölzerne Hülle.

Reduziert auf die Umhüllung - dünnwandig, leicht, fragil, fast verletzlich sind sie kaum noch Holz.

So sind sie der Erdenschwere enthoben, ohne jedoch auf einem Sockel zu stehen. Als Hohlkörper bergen sie noch einen Hauch von Leben und Licht, sie umschließen und umhüllen hauchdünn einen Raum. Ihre Kraftfelder liegen in dem Raum, den sie umschließen.
 

Museum Kloster Asbach - Ausstellungen 2011 - Peter Wagensonner - Bruder Baum - Auf der Suche nach der Natur des Menschen

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Unmoral, Faulheit, Eitelkeit und eine Heirat nach der Mode vom 21. Mai bis 10. Juli 2011

Die Ausstellung fand vom 21. Mai bis 10. Juli statt

Vom 21. Mai 2011 bis 10. Juli 2011 fand im Museum Kloster Asbach  die Ausstellung "Unmoral, Faulheit, Eitelkeit und eine Heirat nach der Mode" statt.

In satirischer Überhöhung stellen seine Bilder- folgen den Alltag der kleinen Leute sowie das aus- schweifende Leben der Londoner Oberschicht im 18. Jahrhundert dar.

Georg Christoph Lichtenberg, Professor in Göttin- gen und Begründer der Experimentalphysik in Deutschland, wurde mit seiner „Ausführlichen Er- klärung der Hogarthschen Kupferstiche“ Hogarths kongenialer Interpret. Lichtenberg übertrug Ho- garths bildnerischen Stil in eine aphoristische und bissige Sprache und ließ von dem Göttinger Univer- sitätskupferstecher Ernst Ludwig Riepenhausen Kopien der Kupferstiche von Hogarth anfertigen.

Museum Kloster Asbach - Ausstellungen 2011 - William Hogarth - Unmoral, Faulheit, Eitelkeit und eine Heirat nach der Mode

William Hogarth erlangte europäische Berühmtheit durch das Malen und Stechen moderner Lebens- bilder. Als Vorläufer der modernen Karikaturisten attackierte Hogarth mit seinen moralischen Kupfer- stichzyklen die Torheiten und Untugenden seiner Zeitgenossen.

Mit Schärfe und beißender Ironie schildert er das Animalische im Menschen, stellt die Schattenseiten des gesellschaftlichen Lebens bloß und prangert den moralischen Verfall und die Doppelzüngigkeit der englischen Gesellschaft an.

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Die Ausstellung fand vom 05. April bis 10. Juli statt

Die Sprache der Glasperlen vom 05. April bis 10. Juli 2011

Vom 05. April 2011 bis 10. Juli 2011  fand im Museum Kloster Asbach  die Ausstellung "Die Sprache der Glasperlen" statt.

Glasperlen gelten als „typisch indianisch“. Tatsächlich liegt ihr Ursprung aber in Europa. Vor rund vierhundert Jahren gelangten sie als Tauschmittel im Gepäck europäischer Entdecker und Pelzhändler nach Nordamerika. Produziert wurden sie in Venedig, Holland und Böhmen.

Die Indianer nahmen an, dass Ihnen eine Art Helfergeist inne wohnte, schrieben ihnen außergewöhnliche Heilkräfte und magische Eigenschaften zu.

Glasperlen lösten eine materielle und stilistische Revolution aus, die praktisch alle indigenen Kulturen Nordamerikas erfasste.

Die Vielfalt nordamerikanischer Perlenarbeiten spiegelt sich in der Ausstellung „Die Sprache der Glasperlen“ im Museum Kloster Asbach. Zu sehen sind neben vielen wertvollen Objekten aus der Sammlung des Nordamerika Native Museums Zürich auch Leihgaben aus Nordamerika sowie zeitgenössische indigene Kunst mit Bezug zum Thema Glasperlen.

Museum Kloster Asbach - Ausstellungen 2011 - Die Sprache der Glasperlen

 

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