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Auf Alexej von Jawlensky, Wassily Kandinsky, Franc Marc und vor allem auf Gabriele Münter hat die bayerische Hinterglasmalerei mit ihren einfachen Formen und ihren starken Farben eine inspirierende Kraft ausgeübt.
Das Motiv ist hier nur noch Anlass, nicht mehr Thema der Malerei, deren Mittel - Form, Farbe, Fläche - sich immer mehr verselbständigen.
Nach Kandinsky soll insbesondere die Farbe ein Mittel sein, direkten Einfluss auf die Seele auszuüben. Auch Astrid Störzer bedient sich der Alten Technik der Hinterglasmalerei, von denen der Besucher zahlreiche Beispiele in der Ausstellung
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“Glaube und Bild” zu Gesicht bekommen. Astrid Störzer führt mit der Hinterglasmalerei eine alte Tradition fort und sucht darin neue und eigene Ausdrucksmöglichkeiten. Hinterglasbilder zeichnen sich durch eine glatte Oberfläche aus, die mit jener von Hochglanzmagazinen vergleichbar ist; auf die Rückseite von Glas aufgebracht erhält die Farbe Glanz und Strahlkraft, das wechselnde Licht erzeugt Reflexe und Brechungen.
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Albrecht Dürer hat den Holzschnitt und den Kupferstich der handwerklichen wie der künstler-ischen Vollendung zugeführt.
Der Ruhm Albrecht Dürers in seinen Holzschnitten und Kupferstichen ist darin begründet, dass er in bloßer Schwarz-Weiß-Technik Effekte erzielte, die man bis dahin in der Malerei zu erreichen wusste: Körperlichkeit und Bewegung, räumliche Tiefe und sinnliche Nähe, Licht und Schatten werden nun ohne die Mittel der modellierenden Farbe und der mathematischen Perspektive zur Darstellung gebracht. Die Fähigkeit Albrecht Dürers, die Sinnlichkeit des Materials und die Bewegung des Organischen
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mit Hilfe nur linearer Mittel zur Anschauung zu bringen, wurde schon von seinen Zeitgenossen bewundert.
Erasmus von Rotterdam (1466 – 1536, Humanist und Theologe): „Albrecht Dürers Größe liegt darin, dass er nur mit den Mitteln des Schwarz-Weiß der Grafik die farbige Malerei des Apelles, des berühmten Malers der Antike, übertreffe. Albrecht Dürer sei damit in der Lage, Blitze, Donner, Wolken, Feuer und Nebel, sogar die seelische Verfassung und die Charaktere der Menschen zu schildern“.
1523 entwarf Albrecht Dürer einen Holzschnitt mit seinem Familienwappen. Er verwendete dabei das
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„sprechende“ Wappen seines Vaters Albrecht Dürer d. Ä. (1427-1502), der Goldschmied war.
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