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Das Dürerwappen weist mit der offenen Tür auf die Herkunft der Familie aus dem ungarischen Dorf Ajròs bei Gyula hin, das im magyarischen Kerngebiet liegt.
Da der Gebrauch von Familiennamen - außer beim Adel - noch nicht üblich war, ergänzte man in der Fremde den eigenen Vornamen entweder durch die Berufsbezeichnung oder durch den Herkunftsortes. Der junge Goldschmied Dürer verfuhr ebenso.
Als Albrecht Dürer der Ältere (1427 - 1502) nach Nürnberg kam, fügte er wie damals üblich dem Vornamen seinen Herkunftsort an, wobei er das für deutsche unverständliche ungarische Wort “ajtò” , das Tür bedeutet, übersetzte.
Durch die dem Fränkischen eigene weiche Aussprache wurde aus “Thürer” Dürer. Daraus
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entwickelte Albrecht Dürer das berühmteste aller Künstlersignets, das große A mit dem untergestellten D.
Die graphische Sammlung des Stiftes Stams in Tirol zählt nach der Sammlung der Albertina Wien zu den bedeutendsten in Österreich. Ein Großteil der Blätter stammt laut Wasserzeichen noch aus der Zeit Dürers. mit diesen Leihgaben aus dem Stift Stams bietet das Museum Kloster Asbach einen Einblick in das druckgraphische Werk von Albrecht Dürer, das seinen Weltruhm begründete.
Dürer ist wohl der erste Künstler, dem es gelang, sein Monogramm zu einem international bekannten Markenzeichen zu machen.
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