Museum Kloster Asbach

Museum Kloster Asbach - Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums - Veranstaltungen - Übersicht

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Vielfältige Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung “Die Frau im Spiegel der Kulturen”:

zur Ausstellung


”Der geöffnete Himmel” Vortrag zum 300. Geburtstag des Barockmalers Johann Jakob Zeiller: Montag, 13. Oktober 2008 um 19.00 Uhr.

In Wien wird er Schüler und  Preisträger der kaiserlichen Akademie, wird zum kaiserlichen Hofmaler ernannt und arbeitet in den Jahren 1733 bis 1743 eng mit Paul Troger zusammen. Fresken u.a. in den Benediktinerstiften Melk, Altenburg, Geras und Seitenstetten und im Augustiner-chorherrenstift St. Pölten dokumentieren diese Phase seiner künstlerischen Entwicklung.

Ein entscheidender Wendepunkt wird nach ersten selbständigen Werken in Niederösterreich seine erste eigenständige Tätigkeit außerhalb der österreichischen Erblande im niederbayerischen Zisterzienserkloster Fürstenzell, wo er 1744/45 die Deckenfresken  und  drei  Altarbilder  für die Kloster-

kirche schafft. Der Erfolg ist so groß, dass die Prälaten anderer süddeutscher Klöster auf ihn aufmerksam werden. In den nächsten 30 Jahren wird er mit Aufträgen in Bayern und Schwaben überhäuft, darunter seine Arbeiten für die Klöster Aldersbach und Asbach, wo er 1771 für den Tafelsaal des Prälaten das Fresko „Das Manna-wunder“ malt. Höhepunkt seiner künstlerischen Tätigkeit ist zweifellos die Freskierung der großen Kuppel der Klosterkirche Ettal (1748–1751) und der riesigen Gewölbeflächen der Kirche der Reichs-abtei Ottobeuren (1756–1764).

Museum Kloster Asbach - Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums - Selbstporträt Johann Jakob Zeillers Museum Kloster Asbach - Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums - Deckenfresko des Asbacher Tafelsaales

Der in Reutte in Tirol gebürtige Künstler Johann Jakob Zeiller erfuhr seine erste Ausbildung durch seinen Vater Paul Zeiller. Der 15-Jährige begibt sich für 9 Jahre nach Rom und Neapel, wo er von den führenden Meistern der Zeit Sebastiano Conca und Francesco Solimena gründlich in die monumentale illusionistische Dekorationsmalerei des Spätbarock eingeführt  wird.

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